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Markthalle in Stuttgart

Die Markthalle

Fünf Türen führen in die Halle. “Mei Paradiesle” nennt sie Vincent Klink, der Stuttgarter Vorzeigekoch und Verfechter von genussvollem Essen. Ein Prospekt formuliert etwas nüchterner: “Die Stuttgarter Markthalle ist heute ein Verbrauchermarkt im gehobenen Preissegment mit 44 verschiedenen Verkaufsständen”. Begeben wir uns einmal hinein…

Architektur

Arkaden an der Stuttgarter Markthalle

- Breitseite zum Alten Schloss

An jedem Eingang duftet es anders: nach Fisch, nach Blumen, nach ungarischer Salami, nach Bauernschinken vom Haller Schwein, und mancherorts nach indischen Gewürzen. Als ich den Bau zum ersten Mal sah, dieses riesige Gebäude direkt neben dem alten Schloss, hielt ich ihn für eine ehemalige Reithalle, eine Zirkusarena oder Ähnliches. Auf einer Breitseite zum Schloss hin Arkaden, die im oberen Stockwerk einen Balkon tragen, mit einem geschmiedeten Gitter davor. Schwere Eisentüren, die eher an ein Gefängnis erinnern, setzen die Hemmschwelle des Erstbesuchs zunächst einmal höher.

Historie

Aber: Nichts war mit Gefängnis oder Arena, der Bau wurde eigens als Markthalle errichtet. 1911-1914 entstand er auf dem Platz, auf dem vorher jahrhundertelang der Gemüsemarkt abgehalten wurde. Die Halle diente als “Nahrungsmittelbörse” mit über 400 Verkaufsständen, also das Zehnfache der heutigen Geschäfte. Platz genug war vorhanden, wenn man die beiden oberen Ränge mit ihren Nebenräumen noch dazu nimmt.

Warenangebot

Stuttgarter Markthalle, Innenansicht

Im Erdgeschoss sind die erlesenen Gourmet-Lebensmittel zu Hause. Zum Kauf angeboten werden Spezialitäten und Delikatessen, einheimische und solche aus vielen anderen Ländern wie Italien, Frankreich, Griechenland, Türkei, Serbien, Kroatien, Ungarn, Persien (Iran) und Indien.

Überdachte Märkte

Markthallen schützen Kunden und Ware vor übermässigen Witterungseinflüssen wie Sonneneinstrahlung, Kälte, Wind und Regen. Einige mauserten sich zu überregionalen Besonderheiten.
Anspruchsvolles Warenangebot in historischer Architektur - ein Rundgang
kurbelt Augen, Nase und Zunge an.

Spezialitäten auf dem Markt

Es müssen nicht immer "Modefische" wie Lachs oder Thunfisch sein. Auch die
seit der Antike geschätze Dorade ist sehr schmackhaft.
Ebenso "alt" in der Herstellungsart ist das von Genussspechten geschätzte Steinofenbrot.
Wochenmärkte sind Goldgruben für Käse-Kenner, Fisch-Liebhaber, Seltene-Apfelsorten-Durchschmecker...
Dort warten viele regionale Spezialitäten auf ihre Entdeckung.
http://www.knackig-frisch.de/spezialitaeten/frisch.php

Frisch vom Markt

Märkte gab und gibt es in allen Ländern, Städten, Dörfern und sogar am Strassenrand. Einige – wie zum Beispiel der Viktualienmarkt in München oder der Hamburger Fischmarkt - gelangen auch über ihren Standort hinaus zur Berühmtheit.
Was fasziniert an den Verkaufsständen unter freiem Himmel oder in den extra dafür gebauten Markthallen?
Gehen wir der Sache einmal auf den Grund, denn auch ich bin eine bekennende Marktbesucherin.
http://www.besterkun.de/markt/frisch.php

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